Das renommierte Institut für erneuerbare Energien auf Teneriffa, ITER, befindet sich derzeit auf einer Spezial-Mission in Guatemala. In Zusammenarbeit mit den Forschungsinstituten und Behörden vor Ort ergründet eine Gruppe kanarischer Experten und Freiwilliger den Ausstoß von Kohlendioxid auf mehreren aktiven Vulkanen des zentralamerikanischen Landes.
Dabei konzentrieren sich die Forscher besonders auf die unsichtbaren „Ausdünstungen“ der Vulkane, die auch als diffuse Emission bekannt sind. Neben dem Wasserdampf stoßen Vulkane vor allem Kohlendioxid aus und tragen somit zur Erhöhung der Treibhausgase bei. Die Messungen sind Teil eines ambitionierten Projektes, das von dem kanarischen Institut seit 2004 verfolgt wird und eine globale Erhebung dieser wichtigen Parameter zum Ziel hat. Die Ergebnisse sollen in eine umfassende Beurteilung der aktuellen Entwicklung von Treibhausgasen einfließen.
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