Auf der ehemaligen Müllkippe an der Punta Avalos auf La Gomera hält die Natur wieder Einzug. „Wir beginnen nun mit der Wiederaufforstung. Diese Initiative war sehr wichtig für die Insel“, bekräftigte Inselpräsident Casimiro Curbelo, der rund 1,4 Millionen Euro investiert hat.
Tatsächlich wurde in drei Phasen ein Rund-um-Reinigungs-Prozess in Gang gesetzt, um dieses Küstengebiet wieder in seinen ursprünglichen Zustand zurückzuversetzen.
Die Aktivitäten beinhalteten eine gründliche Reinigung des Meeresbodens, eine Säuberung des Landes auf der Inselspitze und die Verschönerung des angrenzenden Strandes. Abschließend wird die Punta nun mit rund 300 Pflanzen begrünt. Vor allem einheimische Büsche und Sträucher, die sich besonders gut an die kargen Gegebenheiten und heftigen Windböen anpassen können, sollen angepflanzt werden. Des Weiteren wird der angrenzende Strandabschnitt noch vor dem Sommer von Unrat befreit.
Erschreckend waren im Zuge der Neugestaltung die Müllberge, die auf dem Meeresgrund gefunden wurden.
Rund 40 Lastwagen voller Autoreifen, das entspricht rund 500 Kubikmetern, wurden gehoben und abtransportiert. Die Initiative begann 2004 und dauerte bis jetzt an. Die Halde befand sich inmitten des Naturschutzgebietes Puntallana, das nun fast wieder „jungfräulich“ wirkt.
„Wir hoffen, dass sich Bewohner und Besucher der Insel schon bald an der Neugestaltung und dem sauberen Strand erfreuen werden.
Es gibt noch einige Orte, die dringend gesäubert und neu gestaltet werden müssen, aber dieser war der wichtigste“, kommentierte Curbelo sichtlich zufrieden mit der baldigen Wiederherstellung unberührter Natur. Auch die übrigen Schandflecke würden nach und nach in Angriff genommen.
Quelle:
http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000008/0/17981/article_tf.html 