In den Bergdörfern Los Pinos, Los Frontones, La Abejera und Camino Polo, oberhalb von La Orotava, beginnt für die Anwohner ein ganz neues Lebensgefühl. Hochspannungsmasten, die seit mehr als 30 Jahren das Bild prägten, werden nun entfernt.
Bis Anfang April sollen insgesamt 13 Türme mit einer Kapazität von 20 Kilo-Volt entfernt werden. Fast eine halbe Million Euro investiert das Unternehmen in das Projekt. Vor rund zwei Jahren waren in den mittleren Höhenlagen von La Orotava mehr als 50 der blechernen Ungetüme entfernt worden. Rund neun Millionen Euro hat das Projekt damals verschlungen. Geplant ist, alle Hochspannungsleitungen auf einer Länge von rund 26 Kilometern zwischen La Cuesta und Icod de los Vinos zu eliminieren. Die Stromkabel sollen nach und nach flächendeckend unter die Erde verlegt werden.
Gleichzeitig nutzt die Stadtverwaltung die Gelegenheit, weitere Leitungen, wie die Telefonverbindung, in die betonierten unterirdischen Kabelkanäle zu integrieren. Diese Maßnahmen sind unter verschiedenen Aspekten begrüßenswert. Zum einen trüben sie nicht mehr den Ausblick auf die zauberhafte Landschaft und zum anderen sichern sie den Anwohnern eine neue Lebensqualität. Immer wieder hat die Nähe zu Stromleitungen Diskussionen in Bezug auf Gesundheitsgefährdungen durch Elektrosmog ausgelöst.
Quelle:
http://www.kanarenexpress.com/1000003/1000003/0/18343/article_tf.html 